Ein Helm ist nicht nur eine Pflichtausrüstung. Er ist das letzte, was zwischen Ihrem Kopf und dem Asphalt steht. Wenn er schmutzig, beschlagen, voller Ungeziefer und durchgeschwitzt ist, geht es nicht nur darum, dass er nicht schön aussieht. Es geht um Sicherheit, Komfort und darum, wie lange das Visier tatsächlich für Sie arbeitet. Ein schmutziges Visier verzerrt die Sicht, Fett blendet unangenehm gegen die Sonne, und Rückstände von Salz, Schweiß und Straßenschmutz zerstören nach und nach die Materialien, aus denen ein Helm besteht. Ein sauberer Helm ist also keine Pose für das perfekte Foto, sondern ein wesentlicher Ausrüstungsgegenstand, der sich direkt darauf auswirkt, wie schnell Sie reagieren und wie gut Sie sehen.

Reinigung als Grundlage
Eineordnungsgemäße Reinigung ist auch deshalb wichtig, weil Schmutz nicht nur Ihre Augen angreift, sondern auch den Helm selbst. Das Polycarbonatvisier ist empfindlich gegenüber aggressiven Chemikalien, und schlechte Produkte können Mikrorisse im Visier verursachen, die die Sicht allmählich beeinträchtigen. Schweiß und Haarfett zersetzen die Auskleidung und führen dazu, dass das Innere des Helms riecht, seine Form verliert und der Halt des Kopfes erschwert wird. Und wenn Sie Ihren Helm lange Zeit mit ungeeigneten Produkten reinigen, können Sie ungewollt die Helmschale selbst schwächen - ein Problem, das erst dann auftritt, wenn Sie sich eigentlich nicht damit befassen wollen.
Was die Häufigkeit der Reinigung angeht, so ist die Grundregel einfach. Sie sollten das Visier und die Außenseite Ihres Helms nach jeder längeren Fahrt schnell reinigen, insbesondere wenn Sie Insekten gefangen haben, im Regen gefahren sind oder durch eine schmutzige Stadt gefahren sind. Eine gründlichere Wartung, bei der Sie das Innere des Helms abnehmen, die Belüftungsöffnungen reinigen und das Innere gründlich reinigen, ist etwa alle paar Wochen sinnvoll, je nachdem, wie oft Sie fahren. Im Sommer, wenn Sie in Ihrem Helm buchstäblich kochen, ist das ohne weiteres häufiger der Fall. Nach einer langen Fahrt, wenn der Helm durchgeschwitzt ist, sollte die Reinigung die Regel sein, nicht die Ausnahme.
Reinigung Schritt für Schritt
Es ist gut, sich daran zu erinnern, dass ein Helm nicht aus einem einzigen Stück Kunststoff besteht, sondern aus einer Kombination verschiedener Materialien, die eine etwas andere Vorgehensweise erfordern. Die Helmschale kann aus Polycarbonat, Laminat oder Karbon bestehen, und jedes dieser Materialien reagiert unterschiedlich auf chemische Einflüsse. Das Visier besteht in der Regel aus Polycarbonat, das sehr empfindlich auf Alkohol und Lösungsmittel reagiert, so dass gängige Fensterreiniger oder technische Sprays das Plexiglas irreversibel beschädigen können, ebenso wie das Schrubben mit einem Schwamm. Das Innere besteht aus Auskleidungen und Wangen, die sich mit Schweiß, Bakterien und Fett vollsaugen, und hier entsteht der typische "Helmgeruch", wenn man sich nicht darum kümmert. Das Pinlock, das innere Antifog-Futter, ist noch empfindlicher und muss sehr sanft behandelt werden, da es sonst leicht verkratzt und seine Wirkung verliert. Eine ausgezeichnete nicht-aggressive Formel bietet das Helm- und Visierreinigungsspray, das keine Flecken hinterlässt.
Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, ist es ideal, das Visier, das Pinlock und, wenn der Hersteller es zulässt, die gesamte Innenausstattung zu entfernen. Es lohnt sich immer, im Handbuch des Helms nachzuschauen, denn nicht alle Innenschichten sind zum Waschen oder Einweichen geeignet. Es ist auch wichtig zu wissen, was man bei der Reinigung niemals verwenden darf. Aggressive Chemikalien, Alkohol, Benzin, technische Entfettungsmittel oder Papiertücher sind ein sicherer Weg zu zerkratztem Plexiglas und beschädigten Materialien. Papier sieht zwar harmlos aus, kann aber auf der empfindlichen Oberfläche des Visiers mehr schaden als nützen.
Die Reinigung selbst sollte mit Geduld und nicht mit Gewalt erfolgen. Am besten befeuchten Sie das Visier zunächst, um Insekten und getrockneten Schmutz aufzuweichen, bevor Sie es mit einem Mikrofasertuch abwischen. MotoZemi verkauft ein Helmpflege-Set mit einem Mikrofasertuch. Das gilt doppelt für den Pinlock, denn durch Druck können leicht Kratzer entstehen, die das Bild beim Fahren unangenehm verzerren. Reinigen Sie die Helmschale einfach mit einem milden, speziell für Helme entwickelten Produkt und wischen Sie sie mit einem Mikrofasertuch ab, ohne dabei die Lüftungsschlitze zu vergessen, an denen oft Staub und Insekten haften.

Die Innenausstattung ist ein Kapitel für sich. Wenn er sich ablöst, ist es ideal, ihn nach den Empfehlungen des Herstellers zu reinigen, entweder von Hand oder mit einem speziellen Helminnenreiniger. Lässt er sich nicht ablösen, verwenden Sie ein speziell für Innenschichten entwickeltes Spray, das Gerüche und Bakterien entfernt, ohne das Material zu beschädigen. Nach der Reinigung ist es wichtig, den Helm an der Luft trocknen zu lassen. Ein nasser Helm, der in einem Kofferraum oder Schrank eingeschlossen ist, ist die perfekte Umgebung für Schimmel und unangenehme Gerüche, die nur schwer zu beseitigen sind. Motul M2 Helmspray reinigt vollständig und neutralisiert unangenehme Gerüche aus dem Innenfutter von Helmen. Es ist dermatologisch getestet und reizt die Haut nicht.
Der Einsatz von Spezialprodukten ist gerade deshalb sinnvoll, weil sie für empfindliche Helmmaterialien gemacht sind. Wir von MotoZemi wissen das ganz genau. Deshalb bieten wir Produkte speziell für Ihren Helm an. Visierreiniger, Innenraumreiniger und komplette Helmpflege-Sets sind so konzipiert, dass sie Polycarbonat, Lack und Innenausstattung nicht beschädigen, aber dennoch Schweiß, Fett und Insekten abhalten. Sie sorgen nicht nur dafür, dass der Helm besser aussieht, sondern vor allem, dass seine schützenden Eigenschaften erhalten bleiben. Wenn Sie es mit der Reinigung ernst meinen, werden Sie auch das Helm- und Plexiglas-Reinigungsset im praktischen Koffer zu schätzen wissen.
Ein sauberer Helm bedeutet bessere Sicht, schnellere Reaktionen und eine größere Lust, ihn überhaupt zu tragen. Und genau darum geht es. Denn wer nicht sieht, kann nicht bremsen. Und wenn Sie Angst haben, Ihren Kopf in den Helm zu stecken, machen Sie etwas falsch. Die Reinigung Ihres Helms ist keine zusätzliche Aufgabe, sondern ein Teil Ihrer Sicherheit.
Zum Schluss haben wir noch einen Tipp für ein tolles Geschenk für alle Liebhaber von gereinigter Ausrüstung: Das XL-Helmreinigungsset hält wirklich lange!
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Autorin: Jana Prnková