Winterreifen für Motorräder: Wann man wechseln sollte und warum man es nicht übertreiben sollte

2. 2. 2026

Lesezeit: 4 Min.

Für die meisten Menschen ist der Winter die Zeit, in der die Maschine in den Winterschlaf geht, die Plane aufgehängt wird und der Countdown bis zum Frühling beginnt. Aber diejenigen, die das ganze Jahr über fahren, wissen, dass der Winter kein Spaß ist und dass die Reifen das A und O in dieser Jahreszeit sind. Man kann das beste Motorrad haben, aber wenn man harte Sommerreifen hat, wird man eher auf einem Singletrail fahren und hoffen, dass man es schafft. Herbst und Winter sind unberechenbare Jahreszeiten: morgens neblig, tagsüber nass, abends kalt, und es kann stellenweise eisig werden. Unter diesen Bedingungen werden Sie feststellen, ob Sie das richtige Schuhwerk tragen.

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Das Thermometer entscheidet

Sobald es für längere Zeit um die 7°C oder darunter liegt, wird die Sommermischung hart wie ein Stein. Und Hartgummi = kein Grip, längere Bremswege und das Gefühl, in einer Kurve auf Seife zu fahren. Winter- oder Ganzjahresreifen sind aus einem anderen Holz geschnitzt. Die weiche Mischung bleibt im Winter flexibel, so dass sich der Gummi in den kalten Asphalt beißt und zumindest ein wenig hält. Für ein Motorrad gibt es zwar keine Winterreifenpflicht wie für ein Auto, aber wer im Winter mit Sommerreifen fährt, kommt auf seine Kosten.

Mischung und Profil: Warum Winterreifen wirklich sinnvoll sind

Es geht nicht nur darum, dass der Gummi weicher ist. Auch das Profil ist wichtig. Winter- und Ganzjahresreifen haben mehr Rillen, um Wasser abzuleiten, mit matschigem Schnee umzugehen, nicht auf kaltem Asphalt zu schwimmen und Nässe direkt zu bewältigen. In Foren schreiben die Leute immer wieder: "Am meisten rutscht es, wenn es nur nass und kalt ist." Und das ist wahr. Kalter Asphalt mit einem dünnen Wasserfilm ist schlimmer als Schneematsch im Sommer. Und das ist der Punkt, an dem der Wintergummi den Arsch rettet. Wenn man draußen parkt, schmilzt der Sommergummi am Morgen. Der erste Lauf ist wie das Fahren mit Öl.

Wann man wechseln sollte, damit man nicht unnötig herumrollt

Das hängt ganz davon ab, wie Sie das Fahrrad benutzen. Wenn Sie jeden Tag fahren - also zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Kaffeetrinken und zu Ihrer Geliebten, kurz gesagt, ständig - sollten Sie schon jetzt an das Nachladen im Winter denken, damit Sie nicht von Morgentau, Nebel und kaltem Asphalt überrascht werden. Die meisten Leute, die gelegentlich fahren, haben einen zweiten Satz Räder. Das bedeutet, dass sie wechseln, fahren und sich keine Sorgen machen müssen - außerdem ruinieren sie ihre Sommerreifen nicht bei Bedingungen, bei denen Sommerreifen ohnehin nicht funktionieren. Die alte Motorradregel lautet: "Lieber eine Woche zu früh als einen Tag zu spät wechseln." Und sie stimmt, vergessen Sie sie nicht!

Für wen Winterreifen am meisten Sinn machen

Nicht jede Maschine ist ein Wintertank. Schneemobile, Reiseenduros, Adventure- und Urban-Bikes wissen Winterreifen am meisten zu schätzen - einfach Maschinen, die für den Alltag und schlechtere Bedingungen gemacht sind, weshalb gute Reifen unerlässlich sind. Für Supersportler packen die meisten Leute den Winter einfach weg. Und ganz ehrlich - das macht auch Sinn. Aber selbst ein Sportwagen auf kaltem Asphalt mit einer Sommermischung ist wie auf Eis.

Druck, Druck und nochmals Druck.

Im Winter sinkt der Reifendruck schneller als man denkt. Nur ein paar Grad weniger und schon hat man zu wenig Luft im Reifen. Halten Sie sich also an Ihre Winterroutine und prüfen Sie den Druck häufiger (am besten vor jeder Fahrt) und pumpen Sie ihn auf, wenn Sie länger stehen. Wenn Sie das Motorrad winterfest machen, dann pumpen Sie die Reifen leicht zu stark auf, stellen Sie die Maschine auf den Ständer und streicheln Sie sie ab und zu, damit sie nicht zu lange auf einer Stelle steht.

Winterreifen sind keine Mogelpackung

Wichtiger Hinweis: Winterreifen sind nicht unsterblich. Keine Gummimischung wird Sie auf Eis retten. Es ist nur ein größerer Ersatzreifen, kein Wunder. Wie man in den Foren sagt: "Winterreifen geben dir eine Chance, aber du kannst die Physik nicht überlisten." Also, auch mit Winterreifen: langsam, gleichmäßig und respektvoll.

 

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Die Reifen sind wichtig, aber auch der Körper muss funktionieren.

Wenn die Finger erfroren sind, hat man kein Gefühl für die Bremse. Wenn man verkrampft ist, kann man zu spät reagieren. Und das ist im Winter ein Problem. Im Winter sind beheizte Griffe oder gute Handschuhe, eine winddichte Jacke, eine warme Hose und gute Stiefel sehr hilfreich. Und natürlich eine Thermounterwäsche, die unverzichtbar ist.

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Autorin: Jana Prnková

 

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